Deutscher Gewerkschaftsbund

02.05.2019

Mai-Kundgebung und Demozug in Trier mit großer Beteiligung

DGB Trier

Über 600 Menschen haben sich an der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Region Trier zum Tag der Arbeit unter dem Motto „Europa. Jetzt aber richtig!“ beteiligt.

Angesichts der Wahl zum europäischen Parlament am 26. Mai forderte der DGB Regionsgeschäftsführer, James Marsh, ein sozialeres Europa, dass in der Lage ist, die tiefen Umbrüche unserer Zeit im Interesse der Menschen zu gestalten. „Das vereinte Europa ist seit Jahrzehnten Garant für friedliches Zusammenleben auf unserem Kontinent“, sagte der DGB-Geschäftsführer. Allerdings sei die EU seit Jahren in keiner guten Verfassung. Angesichts der tiefen Umbrüche brauchen wir aber „ein starkes Europa, das seinen Bürgerinnen und Bürgern Schutz und Sicherheit bietet“, sagte Marsh. „Wir brauchen ein Europa, das für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sorgt“.

Mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen sprach der DGB-Regionsgeschäftsführer auf die großen Mietpreissteigerungen in der Region Trier an. "Gemessen daran, dass eine Mietbelastungsquote von mehr als 30 % des Haushaltsnettoeinkommens als problematisch angesehen wird, können sich in Trier über 35% der Menschen ihre Wohnung eigentlich bereits jetzt nicht mehr leisten. In den Städten Traben-Trarbach, Bitburg, Gusterath, Irrel, Waldrach und Daun sind die Belastungen ähnlich oder noch höher.", sagte Marsh und forderte eine höhere Quote von sozial gefördertem Wohnungsbau.

Der Oberbürgermeister Wolfram Leibe legte in seinem Grußwort seinen Schwerpunkt auf das Thema Europa: “Wir müssen den Menschen Europa ganz konkret nahebringen. Gleichzeitig dürfen wir Europa nicht immer dann missbrauchen, wenn mal etwas danebengegangen ist.” Zu sagen, “es ist halt Europa” und die eigenen Fehlleistungen dahinter zu verstecken, sei mit Sicherheit der falsche Weg. “Europa heißt nicht, dass wir unsere Hausaufgaben nicht machen sollten − beispielsweise bei den Lohnunterschieden zwischen Frau und Mann. Das sind unsere Aufgaben und das hat erst im nächsten Schritt mit Europa zu tun.”

Die Stärkung von Flächentarifverträgen bezeichnete Michael Blug, ver.di-Landesleiter Rheinland-Pfalz und Saarland, als „zentrale Gerechtigkeitsfrage“, die für die Gewerkschaften oberste Priorität habe. „Die Tarifbindung ist Garant nicht nur für Fairness auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch für soziale Gerechtigkeit und einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt." Die Politik solle endlich dafür sorgen, dass Tarifverträge leichter allgemeinverbindlich erklärt werden können.

Mit Blick auf die anstehende Europa- und Landtagswahlen erinnerte Blug den Stellenwert von Demokratie, Humanität und Menschenwürde. „Wir dürfen Europa nicht den Rechten überlassen. Der gesellschaftlichen Spaltung durch Rassismus und Rechtspopulismus treten wir mit klarer Haltung von Weltoffenheit, demokratischem Engagement und Solidarität entgegen – in den Betrieben und in der Gesellschaft.“

 

Bundesweit haben sich 381.500 Menschen an 481 Veranstaltungen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) beteiligt, die im Jahr der Europawahl unter dem Motto „EUROPA. JETZT ABER RICHTIG! Auf die Straße für ein solidarisches & gerechtes Europa!“ standen.

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