Deutscher Gewerkschaftsbund

09.07.2015
NICHT MIT UNS!

TRIER STELLT SICH QUER!

In Trier ist Platz für Geflüchtete, aber nicht für Nazis

Buntes Trier

NAZI-FACKELMÄRSCHE VOR ASYLUNTERKÜNFTEN? SELEKTION VON MENSCHEN? 
RASSISTISCHE PROPAGANDA? RECHTSPOPULISMUS?

NICHT MIT UNS!
TRIER STELLT SICH QUER!
In Trier ist Platz für Geflüchtete, aber nicht für Nazis 
Kundgebung am 01.08. um 17.00 Uhr Trier (West), Eurener Straße (Dechant Engel Haus)

Ab dem 1. August 2015 werden auch in Trier Geflüchtete dauerhaft untergebracht. Wir heißen sie herzlich willkommen und hoffen, dass sie hier eine neue Heimat finden. Das sie sich bei uns sicher fühlen und nach einer oft langen und gefährlichen Flucht zur Ruhe kommen können.

Doch genau an diesem 01.08. planen die Nazis von der NPD einen Fackelmarsch vor der Unterkunft in der Jägerkaserne. Einmal mehr wollen sie ihre menschenverachtende Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen auf die Straße tragen. Unsere Antwort? Widerstand!

Weil wir nicht wollen, dass schutzsuchende Menschen in unserer Stadt von hasserfüllten Mobs mit Fackeln empfangen werden, müssen wir handeln!

 

Die Nazis versuchen uns gegeneinander auszuspielen. Sie tun so, als müsste die Unterstützung für Menschen die alles verloren haben, mit Abstrichen bei anderen erkauft werden. Wir sagen: Das ist Quatsch. Diese Propaganda soll ihre wahre Motivation tarnen: den Rassismus. Flüchtende Menschen sind nicht die Ursache für die Probleme, die es in dieser Stadt oder in diesem Land gibt. Menschlichkeit und Menschenrechte hängen nicht von der Staatsangehörigkeit ab.

Nazis sprechen von „Fremden“, „Anderen“, „Ausländern“ oder „Untermenschen“.
Sie meinen damit uns oder unsere Bekannten, Partner*innen, Freund*innen, Verwandten oder Kolleg*innen. Das werden wir so nicht hinnehmen!

 

Dem Versuch Angst und Misstrauen zu schüren stellen wir uns entschlossen entgegen.
Wir kämpfen gegen alle Ideologien die die Gleichwertigkeit von Menschen in Frage stellen!

Statt Sündenböcke zu suchen und die Schwächsten der Gesellschaft gegeneinander zu hetzen, setzen wir auf Solidarität. Wir sind überzeugt: Wenn wir gemeinsam dafür einstehen ist ein gutes Leben für alle Menschen möglich.

Wir widersprechen rassistischen Gedanken nicht nur wenn sie von Nazis kommen. Die Rede von „Wirtschaftsflüchtlingen“ und „Schmarotzern“, einer angeblichen „Belastungsgrenze“ die auch von einigen etablierteren Politiker_innen immer wieder zu hören ist, ist der ideale Nährboden für Neofaschismus, Nationalismus und Rechtspopulismus.

Am 01.08. wollen die Nazis direkt vor einer Unterkunft für Geflüchtete mit ihrem Aufmarsch beginnen und dann bis in die Innenstadt ziehen. Das hat es in Trier so noch nicht gegeben.
An diesem Tag kommt es daher auf jede Person an. Kommt zu unserer Kundgebung! Wir werden uns den Nazis laut und entschlossen in den Weg stellen und deutlich machen:
In Trier ist Platz für Alle, aber niemals für Hass und Rassismus!

Für Faschismus kann es keine Toleranz geben, weder in Trier noch anderswo.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Wir sehen uns auf der Straße.


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