Deutscher Gewerkschaftsbund

22.05.2017

Koordinierungstreffen der ArbeitnehmerInnen-Vertreter im Wirtschafts- und Sozialausschuss der Großregion (WSAGR)

Am 19. Mai trafen sich die Gewerkschaften der Großregion (Rheinland-Pfalz, Saarland, Lothringen, Luxemburg, Wallonie mit der französisch- und deutschsprachigen Gemeinschaft) auf Einladung des DGB-Regionsgeschäftsführers, James Marsh in Trier. Auf dem Treffen in der Europäischen Rechtsakedemie wurde über die Arbeit im Wirtschafts-und Sozialausschuss (WSA) für die kommenden zwei Jahre gesprochen. Der WSA steht für die kommenden zwei Jahre unter luxemburgischer Präsidentschaft. Im WSA diskutieren drei gleichgewichtige Gruppen (Gewerkschaften, Arbeitgeber, staatliche Institutionen) miteinander und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden. Die Themen Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Mobilität und Transport und Gesundheitswesen werden in vier ständigen Arbeitsgruppen diskutiert. Das Gewerkschaftstreffen in Trier sollte dazu dienen, die Arbeit in den Arbeitsgruppen besser abzustimmen, gemeinsame Positionen zu erarbeiten und im Idealfall eigene Themen einzubringen.

Die Gewerkschaften erleben, dass trotz unterschiedlicher politischer Kultur, die Themen der Prekarisierung von Arbeit, Privatisierungstendenzen, fehlende Umverteilung, die die Handlungsfähigkeit des Staates zunehmend unter Druck setzt und der Angriff auf Arbeits- und Sozialstandards überall zu beobachten sei. Die Koordinierung in den einzelnen Themenfelder ermögliche die gemeinsame Aktion und Handlungsfähigkeit über die Grenzen hinweg und erlaube es, die knapp 230.000 Grenzgänger in unserer Großregion besser und adäquat zu beraten.

Die Kooperationsveranstaltung mit ARBEIT & Leben gGmbH fand im Rahmen des Projektes "WiWa - Wissen im Wandel" statt und wird durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie und die EU (ESF) gefördert.


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