Deutscher Gewerkschaftsbund

Erinnerungsort ehemaliger Westwall

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Die Relikte des Westwalls verlaufen entlang der westlichen Landesgrenze. Sie sind heute teilweise

in Wäldern und Gebüschen verborgen. Höckerlinien und Panzergräben sind aber an vielen Stellen

deutlich sichtbar und sollen es auch bleiben:

Sie sollen an das nationalsozialistische Regime, seine skrupellose Politik und seine Verbrechen

erinnern. Mit „Westwall“ ist nicht nur der Zweite Weltkrieg assoziiert, sondern auch umfassende

raumplanerische Aktivitäten, Naturschutz- und Landschaftsplanungen, Umsiedlungs-, Flurbereinigungs-

und Infrastrukturmaßnahmen als Instrumente eines rassistischen und inhumanen

Regimes.

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Natur die Ruinen nach und nach überwuchert. Das ehemalige

Kriegsbauwerk soll heute daher nicht nur ein Erinnerungsort sein, sondern auch Funktionen

eines Biotopverbundes übernehmen. Erinnerungsort meint auch: Erinnerungen von

dies- und jenseits der deutschen Grenzen. Daher ist der grenzüberschreitende Dialog ein wichtiger

Baustein der Erinnerungskultur am Westwall. Das Umweltministerium lädt Sie zu diesem Dialog

herzlich ein.

Die Veranstaltung findet in der Volkshochschule der Stadt Trier statt. Der Raum ist vor Ort

ausgeschildert. Bitte melden Sie sich bis zum 9. Mai 2016 an bei: naturschutz@mulewf.rlp.de


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