Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 04.09.2018 - 04.09.2018

DGB Region Trier unterstützt die SEEBRÜCKE

DGB Trier

Der DGB Region Trier hat heute an der Fassade des Gewerkschaftshauses in Trier ein orangenes Zeichen für die Seenotrettung gesetzt. Die Aktion fand im Rahmen der europäischen Protestwoche der Initiative SEEBRÜCKE statt, wie James Marsh, Geschäftsführer des DGB Region Trier, erläutert:

„In den letzten Jahren sind tausende Menschen auf der Flucht im Mittelmeer umgekommen. Gleichzeitig wurde die staatliche Seenotrettung eingestellt, private Rettungsorganisationen wird die Arbeit unmöglich gemacht. Das Sterben im Mittelmeer muss ein Ende haben!“

Alleine im laufenden Jahr 2018 sind bereits mehr als 1.800 Menschen auf ihrer Flucht über das Mittelmeer ertrunken. Das Rettungsschiffen verboten wird einen europäischen Hafen anzufahren, trifft bei Marsh auf Unverständnis:

„Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Wir brauchen sichere Fluchtwege. Wer Menschen vor dem Ertrinken retten will, darf nicht kriminalisiert werden.
Deshalb bekennen wir, das Haus der Gewerkschaften in Trier, Farbe und rufen dazu auf zur Demo "Seebrücke - Schafft sichere Häfen" am 7.09.2018 um 18 Uhr an der Porta Nigra in Trier zu kommen.
 


Zum Hintergrund:

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich Ende Juni gegründet hat. Zu diesem Zeitpunkt musste das Schiff „Lifeline“ mit 234 Menschen an Bord tagelang auf hoher See ausharren, da ihr das Anlegen in keinem europäischen Hafen gestattet wurde. Seither sind mehr als 35.000 Menschen im Namen der SEEBRÜCKE auf die Straßen gegangen.

Mehr Informationen zur SEEBRÜCKE finden Sie hier.

 


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